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Straberg erlebt Crosslauf-Frühling

Richard Wilke feiert einen Doppelsieg – Beste Resonanz seit 2014

Frühlingsgefühle allenthalben beim Straberger Crosslauf, nicht nur bei Doppelsieger Richard Wilke: Mit 365 Meldungen erreichte die traditionelle Winter-Laufveranstaltung auf dem Wiesengelände am Walddorfstadion und im angrenzenden Wald die zweitgrößte Resonanz seit dem Jahr 2014. „Die Temperaturen über zehn Grad bei Sonnenschein haben uns natürlich in die Karten gespielt“, sagte Bodo Federwisch, Leichtathletik-Abteilungsleiter im FC Straberg: „Entsprechend positiv war die Stimmung bei den Aktiven und im gesamten Helferteam.“ 

Besonders gute Laune hatte selbstverständlich Richard Wilke. Der 33-Jährige von der TG Neuss setzte sich sowohl über die Mittel- wie die Langstrecke souverän durch. „Es ist mir leicht gefallen“, ließ Wilke wissen. Die Schwierigkeiten der pro Runde jeweils drei kraftraubenden Hügel sowie der fünf den Laufrhythmus bremsenden Bodenwellen im Wald am Ende hatte der „geländetaugliche Richard“ offenbar spielerisch weggesteckt. Auf insgesamt neun Runden bewies er summa sumarum also über 27 Hügel und 45 Bodenwellen seine starke Winterform.

Bei den Start-Ziel-Siegen über 3.750 Meter in 12:56 Minuten sowie eine Dreiviertelstunde später über 7.500 Meter (26:47) ließ Wilke die Konkurrenten weit hinter sich. Auf den Plätzen zwei und drei landeten im ersten Hauptrennen Martin Schumacher (Kölner Laufteam/13:30) sowie Linus Pormann (SSF Bonn/13:41) und beim Wilke-Alleingang Nummer zwei Sebastian Schmitz (Düsseldorfer SV 04/28:22) und Lukas Kehlenbach  (SSF Bonn/30:15). Als beste Fußballer des gastgebenden FC Straberg platzierten sich zu Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde in der Kreisliga A gleich drei Spieler dank starker Ausdauergrundlage weit vorne: Paul Mertes (5. In 32:02),  Philipp Blank (9. In 33:06) und Konrad Schwarz (11. In 33:32).

Wie alle Gesamtsiegerinnen und Gesamtsieger der Hauptwettbewerbe erhielt Wilke unter anderem einen Freistart-Gutschein für den 4. Straberger 1/3-Marathon (Freitag, 4. September – Meldungen über straberger-drittelmarathon.de). Ebenso belohnt wurden Sonja Beba (LAZ Mönchengladbach/15:14 Minuten) nach ihrem hart erkämpften Mittelstrecken-Erfolg vor Pei-Ling Kuo (15:20) und Lisa Jaschke (15:30/beide Tus Köln rrh.) sowie Anne Krämer (Grenzhof), die nach 34:16 Minuten als schnellste Frau die 7.500 Meter vor Claudia Schmitz (LAZ Mönchengladbach/35:02) und Christina Dölle (ASC Düsseldorf/41:33) bewältigte.

Die starke überregionale Resonanz von Bonn bis Sonsbeck insbesondere im Nachwuchsbereich gründet auf dem Wertungsrennen zum Crosslauf-Cup des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein (LVN), zu dem der Straberger Cross bereits im vierten Jahr zählte. „Auf diese Weise gelingt es uns, die Attraktivität der Veranstaltung und unserer außergewöhnlich abwechslungsreichen Strecke weit über Köln und Düsseldorf hinaus bekanntzumachen“, sagte FC-Geschäftsführer Berthold Mertes, der mit seinem Co-Moderator Josef Kollenbroich die überragenden Leistungen im Nachwuchsbereich ansagen durfte: Sie gingen auf die Konten der Sieger des U18-Rennens über 2500 Meter: Bastian Hübner (TSV Bayer 04 Leverkusen/8:28 Minuten) und Lea Topp (SV Sonsbeck/8:55).

Organisationsleiter Christian Jung freute sich über den reibungslosen Ablauf und meinte: „Es ist heutzutage nicht selbstverständlich, eine Veranstaltung dieser Größenordnung ehrenamtlich zu stemmen. Deshalb gebührt allen Helferinnen und Helfern ein großer Dank.“ Das Spitzenereignis vom 17. Januar 2026 sollte die Motivation beim mehr als 1000 Mitglieder starken Walddorf-Sportverein weiter schüren. Jedenfalls markiert das Datum einen Höhepunkt der Crosslauf-Geschichte des FC Straberg.

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